{"id":1278,"date":"2024-04-23T12:31:55","date_gmt":"2024-04-23T10:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-wolfhagen.de\/?page_id=1278"},"modified":"2024-11-26T09:27:20","modified_gmt":"2024-11-26T08:27:20","slug":"verkehr","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.gruene-wolfhagen.de\/?page_id=1278","title":{"rendered":"Verkehr"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bisschen was zum Schienenverkehr: Die Gr\u00fcnen haben Druck gemacht, damit <strong>endlich<\/strong> in das deutsche <strong>Schienennetz<\/strong>, das teilweise grundlegend saniert werden muss, investiert wird. Erstmals flie\u00dfen mehr Bundesmittel in die Schiene als in die Stra\u00dfe. 2025 werden die Investitionen doppelt so hoch sein (18 Milliarden Euro) als zwei Jahre zuvor. Ein Rekord. Dagegen vernachl\u00e4ssigten es die Verkehrsminister Dobrindt und Scheuer das Bahnnetz fit zu machen. Und die Deutsche Bahn leidet noch heute unter dem Sparkurs von Hartmut Mehdorn um die Deutsche Bahn -koste es was es wolle- als ein gewinnabwerfendes Unternehmen an die B\u00f6rse zu bringen. Mehdorn hat \u00fcbrigens auch das, finanziell v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufene Megaprojekt &#8222;Stuttgart21&#8220; auf die Schiene gesetzt und vorangetrieben. Ach, da war noch was: F\u00fcr 4,9 Mio. Euro Abfindung trat er 2009 von seinem Vorstandsposten zur\u00fcck. &#8222;Stuttgart21&#8220; ist immer noch nicht betriebsbereit und wird die Finanzen der Deutschen Bahn auch noch auf viele Jahre hinaus belasten. Geld, das an anderer Stelle fehlt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche sagen, wenn die Bahn im Ganzen <strong>privatisiert<\/strong> w\u00e4re, dann w\u00e4re vieles besser gelaufen. Das Gegenteil w\u00e4re der Fall. England hatte unter der konservativen Magret Thatcher die Britisch Rail privatisiert und es gab dann 28 Bahnunternehmen. Die Investoren erwirtschafteten in der Folge damit Profite, aber investierten nicht in den Erhalt, man fuhr auf Verschlei\u00df. Jetzt sind Investitionen nicht mehr aufzuschieben, die Preise hoch und der Service schlecht. Nun darf der Staat wieder \u00fcbernehmen und ein Staatsunternehmen daraus machen. Und die Steuerzahler die Investitionen bezahlen. Wohin flossen denn wohl die Gewinne bei der Privatisierung?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Investitonen in die Infrastruktur sind <strong>Zukunftsinvestitonen<\/strong>. Und in der Niedrig-\/Nullzinsphase da h\u00e4tte man diese t\u00e4tigen m\u00fcssen, jetzt wird es viel teuerer werden. (Hallo &#8211; 16 Jahre CDU gef\u00fchrte Bundesregierungen!).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Radwege:<\/strong> Die Gr\u00fcnen werden manchmal verunglimpft, wenn sie sich f\u00fcr mehr Radwege (&#8230;die auch befahrbar sind!) einsetzen. Man h\u00f6rt Spr\u00fcche wie, &#8230;die Gr\u00fcnen wollen, dass unsere Industrie ihre Exportprodukte mit dem Lastenrad zum Hafen f\u00e4hrt oder \u00e4hnlichen Unsinn. Pure Polemik. Die l\u00f6st z.B. das Problem des knappen Verkehrsraumes und den Anspruch auf Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer in unseren St\u00e4dten nicht. Wer einmal in niederl\u00e4ndischen St\u00e4dten (Beispiel: Utrecht) unterwegs war und erlebt hat, wie positiv sich eine Verkehrswende auswirkt, staunt!  Weniger Autos, mehr Radverkehr, mehr Fu\u00dfg\u00e4nger, Bus und Bahn sind eng getaktet und p\u00fcnktlich. Die st\u00e4dt. <strong>Lebensqualit\u00e4t<\/strong> erh\u00f6ht sich enorm und auch der Einzelhandel profitiert, denn man kauft wieder viel mehr vor Ort ein und nicht im Hypermarkt am Stadtrand und nutzt das Auto im Stadtgebiet nur, wenn Transportgr\u00fcnde es wirklich erfordern. Die Gr\u00fcnen in <strong>Wolfhagen <\/strong>haben sich massiv daf\u00fcr eingesetzt, dass die Ortsteile mit dem Rad gut und gefahrlos zu erreichen sind und eine gute Ausschilderung erfolgt. Im Innenstadtbereich gibt es Abstellb\u00fcgel f\u00fcr R\u00e4der und es k\u00f6nnen auch Einbahnstra\u00dfen oder gesperrte Strecken mit dem Rad genutzt und so Zeit und Wege gespart werden. Auch touristisch sind gute Radwege zu einem echten Plus geworden. E-Bikes haben auch in unserer h\u00fcgeligen Landschaft neue Perspektiven erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autofahrer<\/strong>, die in Frankreich oder in den Niederlanden unterwegs war, berichten immer wieder: &#8222;Der Stress beginnt nach der Grenze&#8230; auf der deutschen Autobahn!&#8220; Deshalb m\u00f6chten die Gr\u00fcnen aus vielen guten Gr\u00fcnden endlich Tempo 130 km\/h auf den deutschen Autobahnen einf\u00fchren. Das ist bislang noch nicht gelungen.<strong> Gelungen<\/strong> ist den Gr\u00fcnen aber eine Reformierung des Stra\u00dfenverkehrsgesetzes und der Stra\u00dfenverkehrsordnung, in der viele H\u00fcrden f\u00fcr Radverkehr, \u00d6PNV und Fu\u00dfverkehr abgebaut wurden. Die Fl\u00fcssigkeit des Autoverkehrs ist nicht mehr die vorrangige Planungsgr\u00f6\u00dfe, sondern muss sich mit anderen Planungsgr\u00f6\u00dfen messen. Gut so! Besonders wichtig: Die St\u00e4dte und Gemeinden k\u00f6nnen nun <strong>in eigener Zust\u00e4ndigkeit <\/strong>entsprechend der Situation vor Ort Regelungen treffen, z.B. auch Tempo 30 Zonen vor Schulen, wie es nun gerade auch in <strong>Wolfhagen<\/strong> m\u00f6glich wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein bisschen was zum Schienenverkehr: Die Gr\u00fcnen haben Druck gemacht, damit endlich in das deutsche Schienennetz, das teilweise grundlegend saniert werden muss, investiert wird. 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