{"id":1525,"date":"2026-02-09T19:18:36","date_gmt":"2026-02-09T18:18:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-wolfhagen.de\/?page_id=1525"},"modified":"2026-02-12T19:39:28","modified_gmt":"2026-02-12T18:39:28","slug":"gruenes-wahlprogramm-2026","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.gruene-wolfhagen.de\/?page_id=1525","title":{"rendered":"Gr\u00fcnes Wahlprogramm 2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Uns GR\u00dcNEN ist es ein Herzensanliegen, dass die Kernstadt und alle Stadtteile ihre Lebendigkeit bewahren und das dort vorhandene [&#8230;manchmal vielleicht auch noch versteckte&#8230;] Potential weiterentwickelt wird. Wir engagieren uns daf\u00fcr, dass <strong>Wolfhagen lebenswert<\/strong> bleibt und Attraktivit\u00e4t erh\u00e4lt. Die Stadtentwicklung muss darauf ausgerichtet sein, junge Familien die M\u00f6glichkeit zur Ansiedlung zu bieten und auch darin zu unterst\u00fctzen, in den innerst\u00e4dtischen Kernbereichen leben zu wollen. Deshalb haben wir Pl\u00e4ne ausgearbeitet, wie durch geschickte Kombination von F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und unter Anleitung von Architekten und Stadtplanern <strong>attraktive Wohnm\u00f6glichkeiten auch in Altstadtbereichen<\/strong> geschaffen werden k\u00f6nnen.<br>Da diese Fragen auch andere Kommunen besch\u00e4ftigen, w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, wenn im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit hier L\u00f6sungen gefunden werden. Eine interkommunale Wohnungsbaugenossenschaft im Landkreis Kassel f\u00fcr alte Kernbereiche k\u00f6nnte hier ein wichtiger Schritt nach vorne sein.<br><br>Weiterhin geh\u00f6ren zu unserem Bild einer guten Stadt <strong>florierende klein- und mittelst\u00e4ndige Betriebe, <\/strong>Handwerk und produzierendes Gewerbe um Arbeitspl\u00e4tze und Kaufkraft vor Ort zu generieren und auch zu halten. Wir sollten dazu die vorhandenen Fl\u00e4chen f\u00fcr Gewerbe vorrangig nutzen, also vorhandene Fl\u00e4chenressourcen attraktiv zu gestalten. Landfl\u00e4che ist eine begrenzte Ressource und wir sind mit dem Kreisbauernverband seit langem einer Meinung, dass wir <strong>leichtfertigen &#8222;Fl\u00e4chenfra\u00df&#8220; in der Landschaft unbedingt vermeiden <\/strong>sollten und Fl\u00e4chenversiegelungen so gering wir m\u00f6glich halten. Das trift \u00fcbrigens auch f\u00fcr die sog. &#8222;Schotterg\u00e4rten&#8220; zu, die viele Nachteile aufweisen und eine Fehlentwicklung der privaten Gartengestaltung darstellen. <br><br>Wir erwarten von den Regionalwerken und den Stadtwerken ein <strong>schl\u00fcssiges Gesamtkonzept zum Ziel 100% Strom regional <\/strong>zu erzeugen. Diese Konzept soll verschiedene Ma\u00dfnahmen integrieren, wie den Bau von Windr\u00e4dern, Stromspeicheranlagen, Photovoltaik auf gewerblichen D\u00e4chern, eine \u00dcberdachung von Parkplatzanlagen mit PV-Modulen (wie in s\u00fcdlichen L\u00e4ndern bereits anzutreffen, mit dem gew\u00fcnschten Effekt einer Schattierung der Fahrzeuge an hei\u00dfen Sommern) u. a. m. . Es sollte der \u00f6kologisch sinnvollste Weg gew\u00e4hlt werden, dabei ist die \u00d6konomie sicher eine Gr\u00f6\u00dfe, aber nicht die Einzige. Windenergieanlagen in exponierten Waldlagen des Mittelgebirges und Fl\u00e4chen-PV-Anlagen sind sicher die ertragreichste und kosteng\u00fcnstigste L\u00f6sung, doch Argumente dies Natur- und Landschaftsschutzes m\u00fcssen bei Stadtortfragen ebenfalls in die Entscheidung einflie\u00dfen. Vorher alle belasteten Fl\u00e4chen und freien D\u00e4cher nutzen ist sinnvoll. Deshalb: Schl\u00fcssiges Gesamtkonzept erstellen und Bedarfe erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist aber Fakt, dass die Belastung der Umwelt durch Photovoltaik und Windr\u00e4der mit Abstand am Niedrigsten ist und es <strong>ohne Verkehrs- und W\u00e4rmewende keine Klimaziele <\/strong>erreicht werden k\u00f6nnen. Hier kann man mal schauen, was Prof. Dr. Volker Quaschning, Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft, HTW Berlin im Gespr\u00e4ch mit dem Podcaster Lasse Rheingans zur aktuellen Situation (2025) sagt: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KUw6kvB2nGY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KUw6kvB2nGY<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-grashalm-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-e4d3f8461155100bfdca4423dd677760\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><strong>Eine Anmerkung:\u00a0<\/strong>Es wurden seit 1991 <em>(lt. Prof. Volker Quaschning, Professor f\u00fcr regenerative Energiesysteme)<\/em> von der BRD insgesamt 1.800 Milliarden EUR , das sind<strong>1,8 Billionen EUR<\/strong> f\u00fcr den Import von \u00d6l und Gas ausgegeben, dass hei\u00dft wir kauften ohne Ende \u00d6l und Gas, z.B. auch von Putin (Russland), Trump (USA) und einigen anderen. Nur f\u00fcr den &#8222;Brennstoff&#8220; also. Wenn Deutschland aber Geld (vergleichsweise ein paar Euro) f\u00fcr Investitionen in die Energiewende ausgibt, dann h\u00f6rt man Rufe, das sei der Untergang des Staates, wir w\u00fcrden als Staat und B\u00fcrger verarmen durch die Energiewende, usw.. <strong>Doch:<\/strong> Wind und Sonne scheinen umsonst. Wind und Sonne scheinen auch bei uns, in einem Land, welches nicht \u00fcber nennenswerte fossile Vorkommen -ausser Kohle- verf\u00fcgt. Wenn wir Wind und Sonne im gro\u00dfen Stil nutzen, dann passieren 2 Dinge: a) Deutschland wird <strong>unabh\u00e4ngiger von Energieimporten (!)<\/strong> und b) es entstehen Verschiebungen am Energiemarkt, bisherige, sehr <strong>lukrative M\u00f6glichkeiten,<\/strong> <strong>Geld mit fossilen Energieimporten zu verdienen werden geringer.<\/strong> Dass dies zu erbitterten Widerst\u00e4nden der bisher daran gut verdienenden Personen\/Firmen f\u00fchrt (und Aktivierung von Lobbyisten) kann man sich vorstellen. Deutschland hat die Technologief\u00fchrerschaft schon einmal &#8222;verspielt&#8220; durch politische Entscheidungen zu Gunsten eine fossilen Energielobby (Insolvenz f\u00fchrender Solarfirmen \/ Scheitern des Projektes &#8222;Solar-Valley&#8220;, einer einst bl\u00fchenden Solarindustrie bei Bitterfeld in Ostdeutschland). Die aktuellen Planungen der Bundeswirtschaftsministerin Frau Katharina Reiche (<em>beruflich zuvor in leitender Position bei einem gro\u00dfen Energieunternehmen t\u00e4tig)<\/em> legen nahe, dass Deutschland auf dem Weg zu langfristig preiswerteren erneuerbaren Energien und zu mehr Autonomie in Sachen Energie erneut ins Hintertreffen kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anderes Thema: Wir GR\u00dcNEN haben uns in der Vergangenheit immer wieder daf\u00fcr engagiert, dass <strong>keine Pestizide und Fungizide auf \u00f6ffentlichen st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen<\/strong> eingesetzt werden. Wir m\u00f6chten unver\u00e4ndert erreichen, dass die st\u00e4dt. Pachtvertr\u00e4ge f\u00fcr landwirtschaftliche Fl\u00e4chen dies ebenfalls vorgeben, um Insekten und V\u00f6gel zu sch\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren auch <strong>Feldholz-\/Heckeninseln<\/strong> und eine Randbeflanzung von Wirtschaftswegen.<br><strong><br>Ehrlichkeit und verantwortungsbewu\u00dftes Handeln<\/strong> bedeutet f\u00fcr uns GR\u00dcNE auch, dass wir a) die Anliegen aller versuchen im Blick zu behalten und uns b) f\u00fcr L\u00f6sungen einsetzen, die realistisch sind. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr uns auch, die finanziellen Spielr\u00e4ume des st\u00e4dtischen Haushaltes zu ber\u00fccksichtigen. Deswegen machen wir keine falschen Versprechungen, die auf Dauer nicht eingehalten werden k\u00f6nnen. Dies ist auch ein wichtiger Punkt bei Thema <strong>Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge<\/strong>. Hier setzen wir uns f\u00fcr eine <strong>gerechtere Regelung<\/strong> &#8211; Quartiersl\u00f6sung -ein, die alle B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen und die Realit\u00e4t der Stadtfinanzen im Blick hat: Hauseigent\u00fcmer mit wenig Einkommen und Mieter. Also, Hauseigent\u00fcmer nicht mit vier- bis f\u00fcnfstelligen Summen beim Stra\u00dfenausbau belasten, sondern dies auf alle Eigent\u00fcmer im Quartier (Siedlungsbereich) durch kleinere, wiederkehrende Beitr\u00e4ge zu verteilen und &#8222;Omas H\u00e4uschen&#8220; durch eine Belastungskappungsgrenze sch\u00fctzen und eine, sonst unausweichliche, erhebliche Erh\u00f6hung des Grundsteuerhebesatzes zu vermeiden. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wolfhager GR\u00dcNEN haben seit ihrer Gr\u00fcndung das \u00f6kologische Wohlergehen als lebenswerte Stadt im besten kommunalpolitischen Blick. In der Stadtverordnetenversammlung setzen sich die GR\u00dcNEN Stadtverordneten daf\u00fcr ein, <strong>kommunale Fragen auch \u00fcberparteilich<\/strong> zu l\u00f6sen; im Stadtparlament &#8222;Berlin&#8220; oder &#8222;Wiesbaden&#8220; abzubilden, erscheint uns hier vor Ort als nicht hilfreich. Von allen Formen des Zusammenlebens in einem Gemeinwesen (Kommune\/ Staat) hat sich, nach unserer Ansicht, die Demokratie mit ihrer Gewaltenteilung, unabh\u00e4ngigen Justiz und freien Presse als die beste f\u00fcr Wirtschaft, Frieden und die Freiheit des Einzelnen herausgestellt. Die historische Erfahrung zeigt:  Autorit\u00e4re Systeme (&#8222;Starker Mann&#8220; \/ Ultrareiche F\u00fchrungsriegen \/ Ein-Parteien-Systeme, etc. ) haben sich nach anf\u00e4nglich blumigen Versprechungen von Gr\u00f6\u00dfe, St\u00e4rke und Wohlstand f\u00fcr jeden B\u00fcrger in das Gegenteil, in totalit\u00e4re Staaten verwandelt in denen b\u00fcrgerliche Freiheiten und gesellschaftlicher Fortschritt und Kultur unterdr\u00fcckt werden. Deshalb sind wir GR\u00dcNEN &#8211; trotz aller M\u00e4ngel &#8211; von unserer Demokratie begeistert&#8230;und an deren Unzul\u00e4nglichkeiten wollen wir gerne arbeiten. Auch in Wolfhagen. <strong>Vielleicht auch mit Ihrer Unterst\u00fctzung! :-)))<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uns GR\u00dcNEN ist es ein Herzensanliegen, dass die Kernstadt und alle Stadtteile ihre Lebendigkeit bewahren und das dort vorhandene [&#8230;manchmal vielleicht auch noch versteckte&#8230;] Potential weiterentwickelt wird. 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